BGM-Einsatz Feldkirch

Missionseinsätze sind eine ganz besondere Zeit, auf die ich mich immer sehr freue. Zweimal im Jahr finden diese wunderbaren Einsätze statt.
Dieses Mal waren wir in Gurtis in Vorarlberg und auf rund 900 Metern Höhe im wunderschönen Latzerhof untergebracht. Wir waren eine Gruppe von 15 Personen – darunter auch Geschwister aus Südtirol und eine Schwester aus Wien. Es ist wunderbar, Teil einer großen Familie zu sein – nah und fern vereint.
Ein ganz liebes Ehepaar empfing uns im Latzerhof. Die Frau ging mit Krücken, da ihr eine Knieoperation bevorstand. Zwischen uns entstand ein wunderbarer Kontakt, und sie bat uns, für ihre bevorstehende Operation zu beten.
Da wir eine größere Gruppe waren, durften wir unser Essen im Gurtiser Lädele einnehmen und hatten jeden Tag Andachten. Die beiden Prediger von Vorarlberg, Michael Spät und Marc Naumann, hielten diese abwechselnd und legten dafür einige Kilometer zurück, um uns mit ermutigenden und erbauenden Andachten zu dienen. Anschließend sangen wir einige Lieder, hatten Gebetsgemeinschaft und fuhren in unser zugeteiltes Gebiet.
Man geht immer zu zweit, vormittags und nachmittags mit jeweils einer anderen Person. So kann man von jedem etwas lernen. Jesus hat seine Jünger auch zu zweit ausgesandt.
Wir durften wunderbare Erfahrungen machen. Die Menschen in Feldkirch waren sehr aufgeschlossen, und wir konnten offen über unseren Glauben sprechen. Wenn wir anschließend alle zusammenkommen, sind wir schon immer sehr gespannt darauf, welche Erfahrungen jeder von uns machen durfte.
Nun möchte ich gerne eine Erfahrung mit euch teilen:
Manuel und ich kamen zu einem älteren Herrn, der bereits zweimal an einer Lungenentzündung erkrankt war. Er erzählte viel von seinen lieben Kindern, die in seiner Nähe wohnen. Ein Sohn lebt in Amerika und war zu diesem Zeitpunkt gerade zu Besuch. Er lobte seine Familie, denn alle halten zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Er war sehr gesprächig, erzählte viel von seinem Leben und dass er auch gläubig ist.
Als wir gerade gehen wollten, kam sein Sohn herein. Er setzte sich sofort zu uns, und wir unterhielten uns über das Leben in Amerika. Auch er war gläubig, wollte aber von der Kirche nichts wissen. Da wir viel über Politik und das Weltgeschehen sprachen, nahm ich das Buch Vom Schatten zum Licht heraus. Manuel erklärte es ihm.
Er erwähnte auch, dass seine Frau mit jemandem die Bibel liest, doch die Bibel schwer zu verstehen sei – auch für ihn. Dann nahm ich das Buch Sieg der Liebe heraus und sagte ihm, dass man damit vieles in der Bibel besser verstehen kann.
Er freute sich sehr über diese Bücher und gab an, dass er morgen nach Amerika fliegen wird. Wir sagten: das ist Gottes Führung, dass wir heute zu ihnen gekommen sind! Dann sagte er: Wir haben zwei Dinge gemeinsam. Wir glauben an Gott und an Gottes Führung!
Wir waren über zwei Stunden bei ihnen. Ich möchte jeden ermutigen, die Arbeit auszuprobieren, und wunderbare Erfahrungen zu erleben!
Daniela Wolf

Bei der Tür‑zu‑Tür‑Arbeit besteht der eigentliche Wert nicht allein darin, Zugang zu den Wohnungen der Menschen zu erhalten. Gewiss, ein Gespräch im Hausinneren kann wertvoll sein: Es bietet Ruhe, Zeit und oft eine vertrautere Atmosphäre. Doch es ist nicht der entscheidende Maßstab für gelungene Begegnungen.
Wesentlich ist vielmehr, dass sich echte, respektvolle und herzliche Gespräche entwickeln – unabhängig davon, ob sie im Wohnzimmer stattfinden, an der Türschwelle, im Hausflur oder über den Gartenzaun hinweg. Jeder Ort kann zu einem Raum des Austauschs werden, wenn wir mit Aufrichtigkeit, Wärme und Interesse auftreten.
Selbst wenn sich eine Tür nicht öffnet oder wir nicht hereingebeten werden, können wir dennoch einen freundlichen Eindruck hinterlassen. Manchmal sind es gerade die kurzen, ungezwungenen Momente, die im Gedächtnis bleiben und Vertrauen wachsen lassen.
Diese Arbeit erinnert uns auch an Demut: Wir begegnen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen, und jede Begegnung – ob kurz oder lang, drinnen oder draußen – bietet die Möglichkeit, selbst zu lernen, zu reifen und unseren Charakter zu formen. Tür‑zu‑Tür‑Arbeit ist deshalb nicht nur ein Dienst an anderen, sondern auch ein Weg, innerlich zu wachsen und unsere Haltung der Wertschätzung und Bescheidenheit zu vertiefen.
Manuel Raffeiner

Impressum

Verein BGM – Botschafter-Ganzheitlicher-Gesundheits-Mission

Sitz: 8501 Lieboch, Am Mühlbach 16

ZVR-Zahl: 1080212872

Vertretungsberechtigter Vorstand: Ing. Manfred Tritscher (Obmann)

Kontakt: bgm.verein@gmx.at

Vereinszweck: Präventionsarbeit für eine naturgemäße Lebensweise zu den Themen Gesundheit, Familie und Lebensfragen, auf der Grundlage christlicher Werte.

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Titelbild: SvenUnsplash

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