Am Mittwoch war Anreisetag. Ich war zum ersten Mal bei den Praxistagen in Bogenhofen dabei. Viele kannte ich bisher nur von Zoom – umso schöner war es, sie persönlich kennenzulernen, ebenso wie die mir noch unbekannten BGMs.
Gestärkt von einem guten Frühstück wurden wir jeden Morgen nach Andacht und Gebet in Gruppen eingeteilt. Zu zweit gingen wir von Haus zu Haus. Nach einer Mittagspause wurde der BGM-Partner gewechselt und mit neuer Kraft ging es wieder hinaus zu den Menschen.
Als „Neuling“ konnte ich dadurch viel lernen.
Die Reaktionen der Menschen an den Türen waren sehr unterschiedlich. Manche hatten kein Interesse oder keine Zeit und lehnten ein Gespräch ab. Doch es gab auch solche, die gerne zuhörten, sich öffneten und von ihrem Leben erzählten. Diese Lebensgeschichten beeindrucken mich immer wieder aufs Neue, denn auch ich kann daraus lernen und wachsen.
Viele sind unwissend und auf der Suche nach Antworten, egal ob im körperlichen oder seelischen Bereich. Da durften wir durch unsere Arbeit Informationen weitergeben, tröstende und ermutigende Worte sprechen oder einfach nur zuhören und etwas zum Lesen dalassen.
Es sagte sogar jemand: „Sie machen da eine wichtige Arbeit!“
Der Herr hat uns begleitet und seine Hand über uns gehalten. Erst als wir mit dem Einsatz fertig waren und wieder im Auto saßen, fing es an zu regnen.
Abends kamen wir erneut zu Erfahrungsaustausch, Andacht und Gebet zusammen.
Die Zeit in Bogi war sehr schön, mit vielen Eindrücken und Erfahrungen. Auch der Austausch und die Gemeinschaft mit den Geschwistern war ein großer Segen.
Mein Herz war und ist noch immer voll Freude und Dankbarkeit, dass der Herr mir den Weg geebnet und es mir ermöglicht hat dabei zu sein.
An dieser Stelle ein herzlicher Dank an die lieben Menschen der „Schulküche“, die uns in diesen Tagen mit guten, leckeren Mahlzeiten versorgt haben!
Die Tage vergingen viel zu schnell, und am Sonntag nach dem Frühstück hieß es leider Abschied nehmen. Jeder fuhr ermutigt zurück nach Hause, wo er nun in seinem eigenen Wirkungskreis Samen streuen darf.
In Römer 10,14 heißt es: „Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Und wie sollen sie hören, wenn keiner von ihm erzählt?“
Darum, lasst uns von IHM erzählen!
Gottes Segen!













